Apr 152015
 

Die Anti-Phantasie ist „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ (H.S.- SPD). Doch hieß es nicht früher immer „Wenn Du groß bist, kannst Du machen, was Du willst!“ (erboste Eltern). Was war das nur… Neuer Aufuf zum u-TOPIEN Heft. Mehr Infos: http://prolog-zeichnung-und-text.de/menuvlnr3.html

aufrufX4-u-TOPIEN

 Posted by on April 15, 2015  heft
Apr 152015
 

Orte, an die man selten geht und Andere sehr oft. – Bis 31.7.2015 >Beziehungsweisen<, mit KünstlernInnen die auch im Prolog zufinden sind, in der Rathaus-Galerie Reinickendorf. Die Ausstellung befindet sich im vierstöckigen Treppenhaus, das auf seine Art eindrucksvoll ist. Beziehungsweisen ist auf jeden Fall einen speziellen Ausflug wert. Die Arbeiten lohnen es.
Zusehen sind Zeichnungen, Drucke und Plastiken von Irene Pätzug, Alexander Klenz, Heike Gallmeier, Hanna Hennenkemper, Niki Elbe, Andreas Koletzki und Marcus Wittmers,
Anton Schwarzbach.

Rathaus-Galerie Reinickendorf
Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin

Apr 072015
 

************ 16. April 2015 ***************

Salon tz-p in der Galerie im Ratskeller Berlin/Lichtenberg

Der Abend begann mit einer Stapel-Lesung aus verschiedenen Prolog-Heften, ein improvisierter Mix aus Gedichten, Arbeitsbeschreibungen, Prosa und auch Stichpunkten, vorgetragen von Anton Schwarzbach und Dorit Trebeljahr. Der schnelle Rhythmus des Vortrags führte dabei mitunter zu recht kuriosen Begegnungen verschiedener Stimmen, ein kurzweilig-inspirierender Querblick ins Heft. Anschließend führte uns Mikael Vogel mit lyrisch-leichter Feder manch menschliche Abgründe vor Augen, wobei Mikael Vogel vor allem deren Auswirkungen für unsere tierischen Erdenmitbewohner fokussiert. Hätten die Dramen um den weißen Hai oder die Wandertauben mit mehr Willen zum tierischen Verständnis und weniger menschlicher Arroganz vermieden werden können? Eigentlich, so könnte man aus den Gedichten Vogels heraushören, ist die Distanz zwischen der tierisch-menschlichen und der zwischenmenschlichen Kommunikation gar nicht so groß, beide sind geprägt von Missverständnissen und haben blutig-fatale Auswirkungen. Da hilft weder Heroin noch Aspirin!

Spurensuche Kindheit heißt der Text, den Dorit Trebeljahr vorstellte. Eine Collage aus Tagebucheinträgen einer 12jährigen, schriftlichen Zeugnisbeurteilungen, Pionierregeln und Überlegungen zur kindlichen Integrität von Jesper Juul.

Als letztes fragmentierten SchnickSchnack ihren süßen Dada-Pop, wie sie ihn im letzten Salon gespielt hatten, in Alien-Rock, der irgendwie bekannt doch fremd daherkam. Vielleicht sind die beiden, die ihre Toy-Instrumente auf dem Boden aufgebaut hatten, momentan auf halber Strecke zwischen Jap. und Deuts., Kindheit und Jugend in einen Stream geraten, aus dem sie uns ihre frohen Botschaften senden. Auch gab es wieder die Fragekarten, die Antwort mit den klarsten Gedankengang – Was füllt Deine Energiekammern? Essen. So war dies alles ein intensiv-cooler-Abend. Was wir uns wünschen: kein besseres Publikum, nur mehr davon!

D.T./A.S.

Salon tz-p ist ein geführter/moderierter Abend mit Gästen, veranstaltet von Patrick WEH Weiland, Dorit Trebeljahr, Anton Schwarzbach und dem Prolog – Heft für Zeichnung und Text 2-3 Künstler – Autoren – im Austausch – im Arbeitsgespräch –in Kollaboration und Kooperation  – ein Raum – ein Abend.